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Die Holzpellets bieten noch ein weiteres Plus. Das ENplus-Zertifikat als Qualitätsgarantie.

Das seit zwei Jahren bestehende Zertifizierungssystem ist nun auch in Tschechien angekommen, um ab sofort auch hier alle beteiligten Parteien zu schützen. Es eröffnet Pellet-Herstellern und -Händlern den Zugang zu neuen Märkten und wirkt sich positiv auf den Wettbewerb aus. Für die Kunden und Hersteller von Heizkesseln und Heizöfen stellt es eine Garantie für hohe Qualität dar, z. B. die entsprechende Form, einen hohen Heizwert, niedrigen Staubgehalt sowie geringen Ascherückstand. Die Zertifizierung wird in Tschechien seit 2013 von dem Cluster Tschechisches Pellet erteilt.

Die ENplus-Zertifizierung schützt die Kunden, die Kessel- und Ofenhersteller sowie die Brennstofflieferanten. Die meisten tschechischen Pellet-Abnehmer haben allen Grund zur Freude. Schon heute werden zwei Drittel der gesamten tschechischen Produktion unter der ENplus-Qualität hergestellt. Das Zertifikat ist sehr gefragt, weil es alle beteiligten Parteien schützt – die Pellet-Hersteller und -Händler, die Hersteller von Pellet-Kesseln und -Öfen sowie die Endkunden.

Seit Anfang 2013 wird die ENplus-Zertifizierung durch Cluster Tschechisches Pellet erteilt, der in dem das Zertifizierungssystem verwaltenden Europäischen Pellet-Verband (EPC) den tschechischen Pellet-Bereich vertritt. Der Cluster arbeitet mit Prüfstellen und Prüfern zusammen, die berechtigt sind, die Prüfungen für die ENplus-Zertifizierung durchzuführen. In Tschechien ist es derzeit nur der TÜV Nord Czech. Der Cluster Tschechisches Pellet erteilt den an einer ENplus-Zertifizierung Interessierten alle Informationen bezüglich der zu erfüllenden Anforderungen. Der Antragsteller kann ein Pellet-Hersteller oder ein Händler mit losen Pellets sein. Händler mit in Säcken verpackten Pellets unterliegen keiner ENplus-Zertifizierung.

Sägemehl frei von Rinde und Verunreinigungen – das einzig mögliche Ausgangsmaterial für hochwertige Holzpellets. Während die bisherigen nationalen Zertifikate nur auf die Produktionsqualität ausgerichtet waren, garantiert ENplus auch eine fachgerechte Lieferung an den Endkunden – die Kontrolle erstreckt sich daher neben der Produktion auch auf den Transport von Pellets. Noch nie war die Sicherheit, dass der Kunde für sein Geld einen wirklich guten Brennstoff erhält, so hoch wie heute. Was kann man also von den zertifizierten Pellets erwarten? Vor allem erfüllen sie die Anforderungen der einheitlichen Norm EN 14961-2 für Holzpellets, die die Grundparameter und die Pellet-Qualität bestimmt. Neben den klassischen Kriterien wie Heizwert oder Feuchtigkeit werden mit der ENplus zusammen mit dem europäischen Standard als neue Kriterien Volumengewicht und Partikelgröße eingeführt. Ein weiteres wichtiges, gemäß dem EU-Standard freiwilliges, im Rahmen der ENplus jedoch verbindliches Kriterium ist der Ascheschmelzpunkt. Dieser sollte möglichst hoch sein, ansonsten könnte die Asche bei der Pellet-Verbrennung verschlacken und am Brenner festbacken.

Die Holzpellets werden je nach Qualität des verwendeten Holzes in drei Güteklassen eingeteilt.

Klasse A1 steht für erstklassige Qualität, die vor allem in privaten Haushalten verwendet wird. Diese Holzpellets dürfen nur 0,7 % Asche enthalten und ausschließlich aus chemisch unbehandelten Sägeholzresten ohne Rindenzusatz hergestellt werden.

Klasse A2 wird meistens in größeren Heizkesseln verwendet und bei der Verbrennung fällt mehr Asche an. Diese Pellets können einen gewissen Anteil an Rinde und Fällholz enthalten und daher auch einen höheren Aschegehalt aufweisen, höchstens jedoch bis zu 1,5 %.

Klasse B definiert Holzpellets für industrielle Zwecke. Hier sind ein höherer Aschegehalt, ein höherer Rindenanteil sowie die Herstellung aus gebrauchtem Holz zugelassen. Die einzelnen ENplus-Kriterien und die entsprechenden Höchstwerte für die einzelnen Klassen finden Sie in der nachstehenden Tabelle.

 

Die Qualität wird durch Prüfungen und regelmäßige Proben garantiert.

Unter dem Siegel ENplus werden Pellets nicht nur hochwertig verarbeitet, sondern auch sachgerecht transportiert. Die Holzpellets werden von einem Tankbehälter, der auch über die erforderliche ENplus-Zertifizierung verfügen muss, direkt in das Kundenlager eingeblasen. Hersteller, die an einer ENplus-Zertifizierung interessiert sind, müssen einen Vertrag mit einer unabhängigen Zertifizierungsstelle abschließen, die den gesamten Produktions- und Transportprozess überwachen wird. Sobald ein Unternehmen alle Kriterien nachweislich erfüllt hat, wird ihm von dem Cluster Tschechisches Pellet das ENplus-Siegel erteilt. Die Hersteller und Vertriebshändler von ENplus-Pellets werden im Laufe des Jahres bezüglich der Einhaltung der vorgeschriebenen Parameter für die Herstellung, Lagerung und Handhabung von Pellets überprüft. Jede Lieferung von losen Pellets mit einem Tankbehälter bzw. jeder 15kg Sack bekommt die Identifikationsnummer des im ENplus-System zertifizierten Herstellers zugeteilt.

Die Pelletwerke werden einmal im Jahr per Audit kontrolliert, bei dem der Fertigungsprozess und das Qualitätssicherungssystem überprüft werden. Die Hersteller und Lieferanten können sich auf der Website von ENplus für die Durchführung des Audits und der Pellet-Tests eine beliebige akkreditierte Stelle aussuchen. Für neue Prüfer werden Kurse veranstaltet, um europaweit die gleiche Audit-Qualität sicherzustellen. Im Werk werden in vorab festgelegter Häufigkeit Proben entnommen, die sofort auf Qualität geprüft und anschließend für spätere Kontrollen oder Reklamationen aufbewahrt werden. Diese Prüfung gilt auch für den Transport von losen Pellets mit einem Tankbehälter.

Der Kunde weiß daher durch ENplus, wann welches Pellet geliefert wurde und dass es die strengen Normen erfüllt. Der Kesselhersteller kann wiederum sichergehen, dass bei einer unberechtigten Reklamation aufgrund von Verwendung eines minderwertigen Brennstoffs die Verantwortung auf den Nutzer fällt, der an der falschen Stelle gespart hat. Und der Pellet-Hersteller kann den Prüfern bei eventueller Kontrolle für den Betrachtungszeitraum immer eine aktuelle Fertigungsprobe vorlegen.

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